Ayurveda


Was bedeutet Ayurveda?

Der Begriff Ayurveda setzt sich aus den Worten Ayus=(langes) Leben und Veda = Wissen-schaft zusammen, bedeutet demnach die Wissenschaft vom langen (und gesunden) Leben.

Ayurveda ist eine Jahrtausend alte Gesundheitslehre, irgendwie auch eine Lebenseinstellung und stammt ursprünglich aus Zentralasien bzw. Indien, ist heute auch in Europa weit verbreitet.
Die Überlieferung berichtet, dass Rishis ( Seher) jahrelang zurückgezogen in der Natur meditierten und dabei viele Eingebungen empfingen. Sie gaben ihr Wissen zunächst mündlich an die nächste Generation weiter, und diese wiederum übertrug die Weisheiten an die nächste Generation und so trug es sich fort. Später wurde alles schriftlich in den sogenannten Veden verfasst und bis heute immer weiter modernisiert. Mittlerweile hat sich Ayurveda schon längst in Europa etabliert.

Ayurveda ist weit mehr als, wie viele denken massieren, es ist eine ganzheitliche Heilweise,
eine Philosophie und Lebenseinstellung.
Einige Themen sind z.B. Gesunde Ernährung ( „Wer sich richtig ernährt, der braucht keinen Arzt und wer sich falsch ernährt dem hilft kein Arzt“, ein ayurvedisches Zitat ), eine ganzheitliche Lebensweise, Yoga ,vedische Astrologie, Raum und Zeit, um einige Begriffe zu nennen.

Ayurveda ist eine für jeden individuelle ganzheitliche Heilweise, sie gibt Hilfestellung zur Bewusstseinsfindung um dabei in die eigene Mitte zu finden.

Ein Mensch ist gesund, dessen Physiologie, Gewebe und Ausscheidungen im Gleichgewicht sind und dessen Seele, Sinne und Geist sich dauerhaft im Zustand inneren Glücks befindet.
(Shushruta, erster indischer Chirurg)


Dhanvantari-Gebet


Dhanvantari-Gebet (wird auch heute noch von Ayurvedatherapeuten und -Ärzten vor Behandlungen gesprochen)

Shri Dhanvantaraye Namah II
Shankam chakram jalaukam dadhatamruta ghatam caru dorabhihi ca caturbhihi Sukshama svacha ati hriyadyamshuka parivilasan maulimam bhojanetram Kalambhodo jvalangam katitata vilasas carupitambaradhyam Vande Dhanvantarim tam nikhila gadavana praudha davagni lilam

Der welcher in seinen vier anmutigen Händen Muschelhorn, Feuerrad, Blutegel und ein Gefäß mit Ambrosia hält, dessen leuchtender feiner und reiner Schal ihn besonders attraktiv erscheinen lässt und dessen Augen wie Lotusblumen anmuten, dessen körperliche Ausstrahlung der Farbe einer frischen Regenwolke gleicht und dessen reizvolle Hüften in ein goldgelbes Tuch gehüllt sind, vor diesem Dhanvantari beuge ich mich mit Respekt, denn er verbrennt Krankheiten wie ein unbändiger Waldbrand.